Fashionweek 2016 – Juli

Fashionweek 2016 – Juli

Feeling Fashion – eine Erinnerung
von unseren beiden Kreativen – Wladimir Fuhrmann und Hanna Lehanka

Etwas verspätet erinnern wir uns an das Berliner Sommermärchen zurück. Pompöse Roben, edle Stoffe und aussagekräftige Farben. Die Fashion Week erinnert uns an den Sommer und ein bisschen daran, wie persönlich etwas scheinbar Oberflächliches sein kann.

Während der Spätsommer über uns hereinbricht und sich in warmen Brauntönen von seiner vornehmsten Seite zeigt, träumen wir noch von sonnigen Junitagen, einem Sommer, der viel zu kurz zu Besuch war. Die zählbaren schönen Tage haben wir in Berlin verbracht – und da ging es heiß her, sodass man ganz vergaß, dass die meisten Shows diesjährig im Eisstadion Erika Hess stattfanden. Denn bei den neuen Kollektionen wurde uns ganz warm ums Herz - Feeling Fashion im wahrsten Sinne des Wortes!

Seit den Umbrüchen der gesamten Modebranche zur Jahrhundertwende sprechen wir von „spektakulären Modenschauen“. Diese äußern sich zunehmend durch die an der Modenschau beteiligten Menschen: Designer, Models, Gäste und nicht zuletzt Fotografen und Journalisten. Durch die Medien wird das Geschehen einem deutlich größeren Publikum zugänglich - technische Innovationen verwandeln den Laufsteg zum Massenhighlight.
Durch sogenannte Fashion Short Films begeistern die Designer gleich zum Beginn eine Show mit einer ganz persönlichen Note. Was ist das Thema der Show? Welches Gefühl steckt hinter der Idee?

Mode wird tendenziell emotionaler und individueller. Personalisiertes Online-Shopping, Customizing modischer Produkte und wachsendes Bloggertum vermitteln uns das Gefühl ganz integraler Bestandteil der Kollektionen zu sein. Rebekka Ruétz so close, so far-Kollektion der letzten Saison erzählte in Bildern, Stoffen und Musik ihre Geschichte und die Heimatverbundenheit zu ihrem Geburtsort.

Als Träger einer solchen Modelinie möchten man Emotionen transportieren: showing fashion - woher komme ich, wohin gehe ich, was ist mir wichtig? Auch dieses Jahr begeistert Rebekka Ruétz wieder mit einer sehr persönlichen Kollektion, die uns dazu anregt über die eigene Vergangenheit nachzudenken. Klar, dass einem da selbst im Eisstadion ganz warm ums Herz wird.

Und exakt das macht ihre Kollektion für alle Gäste und Käufer interessant: man beginnt die Mode zu fühlen.

Als wir nach der Show wieder ins Grüne traten und Berlin sich von seiner schönsten Sommer-Seite präsentierte, fühlten wir uns gut. Es lief nicht alles perfekt – gerade als Mitarbeiter wird man besonders mit dem Stress hinter den Kulissen konfrontiert. Doch als wir gemütlich auf einer kleinen Parkbank rasteten und eifrig unsere Goodie-Bags aufrissen, freuten wir uns über die immense Persönlichkeit, die man auf der Berliner Fashion Week immer wieder aufs Neue erfährt.

Mode ist ein schwer zu begreifendes Phänomen. Sie begeistert auf ihre ganz eigene Weise. Vielleicht ist dies gerade das wertvolle Gefühl, dass auf der Fashion Week deutlich wird. Hier treffen Modebegeisterte aus ganz Europa aufeinander und bilden ein farbenfrohes Gemälde. Und weil Mode eben auf ihre ganz eigene Art begeistert, ist INDIVIDUELL in diesem Kontext groß zu schreiben. Hinter jedem Kleidungsstück verbirgt sich ein Gefühl – man möchte begeistern, beeindrucken, etwas über sich selbst aussagen. Und gerade darauf kommt es bei der Vermarktung von Mode an.

Bild 2                    Bild 3                   Bild 1

Wer ist eigentlich diese Zielgruppe?
Den Urlaub nur auf Balkonien verbracht?

Kommentare

Bereits registriert? Hier einloggen
Keine Kommentare vorhanden
Auf dieser Website werden Daten wie Cookies gespeichert, um wichtige Funktionen der Website, einschließlich Analytik, Targeting und Personalisierung zu ermöglichen. Werden diese von Ihnen verweigert, kann es sein, dass gewisse Funktionen und Elemente auf der Website nicht einwandfrei funktionieren.